HUTA oder Dogwalker?

HUTA oder Dogwalker - welche Unterbringungsmöglichkeiten gibt es für meinen Hund?Was ist die richtige Betreuung für meinen Hund wärend ich arbeiten bin?

Viele Hundebesitzer stellen sich zu Recht die Frage, was sie mit ihrem Hund machen sollen, wärend sie arbeiten sind. Manchmal ändern sich auch Lebenssituationen so gravierend, dass man sich diese Frage stellt.

Man trennt sich vom Partner, arbeitet neuerdings Vollzeit – anstatt Teilzeit, kann den Hund nicht mehr mit zur Arbeit nehmen – all dies bringt euch in die Bedruille zu überlegen, was mit Eurem Hund in dieser Zeit passieren soll.

Viele überlegen sich, den Hund abzugeben und ein neues zu Hause zu suchen. Dies ist in der Regel ein sehr schwerer Gang – nicht nur für euch, sondern auch für den Hund – denn für ihn bricht in erster Linie eine Welt zusammen.

Daher stellen wir euch hier ein paar Alternativen zusammen – welche auch mit kleinerem Budget realisierbar sind:

HUTA:

Bei einer Hundetagesstätte (auch genannt HUTA) bringt ihr morgens auf dem Weg zur Arbeit die Hunde vorbei und holt sie abends auf dem Heimweg wieder ab. Unterteilt werden die Hunde in der Regel in einzelne Hunde-Gruppen, welche in Körpergröße und Charakter zueinander passen. Auch gibt es Ruhezonen für Hunde wo sich die Hunde zurückziehen können, wenn ihnen der Trubel zu viel wird. Die HUTA sorgt für eine reibungslose Integration deines Hundes – er soll ja mit der neuen Situation nicht überfordert werden.

Eure Hunde werden Euch bei Feierabend ausgeglichen übergeben – da diese den ganzen Tag über Hundekontakt hatten und durch den Trubel auch ausgelastet werden. In der Regel können auch Hunde, welche in der Vergangenheit Probleme oder Konflikte mit anderen Hunden hatten auch in diese HUTA-Gruppen eingegliedert werden. Auch an sozialer Kompetenz wird bei schwierigen Hunden gearbeitet, so dass Probleme eurer Hunde auch behoben oder minimiert werden können.

Die HUTA-Betreiber sind ausgebildete und geprüfte Hundetrainer, welche neben Sachkundenachweise (Sachkunde §11 TschG/ Sachkunde §4 LHundG NRW) nachweisen können – dies ist die Voraussetzung für die Zulassung einer HUTA in NRW.

Hundepensionen:

Eine Hundepension ist in der Regel dazu da, Eure Hunde während Eures Urlaubs oder Wochenendtrips zu betreuuen. Der Hund bleibt dann auch über Nacht in der Betreuung und für das leibliche Wohl wird dann auch gesorgt. In der Regel sind HUTAS und Hundepensionen aneinander angegliedert, so dass der Hund nicht nur wärend deiner Arbeitszeit gut betreut ist, sondern auch wärend deines Urlaubs wie gewohnt umsorgt wird. Er wird dann nicht von einer gewohnten Umgebung in eine fremde, neue Umgebung verbracht, was sensible Hunde überfordern kann.

Dogwalker:

Dogwalker betreuen deinen Hund nicht von zu Hause aus, sondern holen den Hund 1-2 Mal am Tag bei dir zu Hause ab, und gehen im Rudel mit ihm Spazieren. Die Dauer der Gassi-Runde variiert je nach Bedürfnis des Hundes. Nach der Runde bringt der Dogwalker den Hund wieder nach Hause, sorgt für frisches Wasser und auf Wunsch auch für einen kleinen Snack.

Dogwalker ist ein sehr verantwortungsvoller Beruf – nicht das wir uns falsch verstehen, das ist der Job eines Hundebetreuers in der HUTA auch – nur gibt es beim Dogwalker andere Voraussetzungen: Der Dogwalker geht mit bis zu 15 Hunden gleichzeitig Gassi, und ist in Feldern und Wäldern zu finden. Dort dürfen gut hörende Hunde auch frei laufen und toben. Der Dogwalker muss die Situation jederzeit unter Kontrolle halten – und muss vorausschauend arbeiten. So halten sie sich an die Hundeknigge, damit fremde Hunde bzw. andere Wald- und Wiesenbesucher bzw. Bewohner nicht gestört oder belästigt werden.

Da du dem Dogwalker oder Dogwalkerin deinen Haus- oder Wohnungsschlüssel geben musst – damit der Hund bei dir abgeholt werden kann - ist ein entsprechendes Vertrauen von Nöten. Der Dogwalker stellt die Gassi-Gruppen nach Alter, Größen und Charakter zusammen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Dogwalker sind ebenfalls nach Sachkunde §11 TschG zertifiziert um eine Lizenz erhalten mit Hunden zu arbeiten.

Voraussetzungen deines Hundes:

Welche Voraussetzungen uss ein Hund mitbringen? Generell müssen Hunde einen permanenten Impfschutz mitbringen sowie muss der Hund Haftpflichtversichert sein.

Die Kosten:

Die Kosten für die Betreuung deines Hundes variieren je nach Leistung, Region und Umfang der Dienstleistung. Viele HUTAS bieten auch Tage-, Wochen- oder Monatsabos an. Dogwalker rechnen meist nach Stunden oder Pauschal je Gassi-Runde ab.

Der Dogwalker ist eine gute Option für Hunde, die ungerne in fremden Umgebungen bleiben. Bei Hunden die keine Probleme bei fremden Umgebungen haben oder zum Beispiel aber nicht gut alleine zu Hause bleiben können, finden wohl in der Unterbringung in einer HUTA eine gute Option.

In jedem Fall ist die HUTA oder der Dogwalker eine gute Option, deinen Hund gut und sicher während deiner Arbeitszeit betreut zu wissen.

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